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Ich? Spezialistin für bessere Websites

29.05.2022

Mein Weg von der Schreibmaschine zur Tastatur

 

Wie ich wurde was ich bin?

Das ist eine längere Geschichte, denn mein Lebenslauf ist sehr gut gefüllt. Daher werde ich dir nicht jede Station meines Berufslebens “herunterbeten”, denn sonst denkst du noch, ich bin demnach schon 150 Jahre alt.

Komm mit mir und schaue dir meine (beruflichen) Träume an und was daraus wurde. Übrigens bin ich seit 2006 sehr konstant in meiner “Berufsbezeichnung” geblieben. Was aber nicht heißt, dass es nix Neues gab! Doch jetzt erstmal beginne ich mit meinen ersten Gedanken “was will ich werden?” aus der Schulzeit bis zu meiner Berufstätigkeit.

Nicole Y. Jodeleit auf der CeBit Webciety in der Moderation

Fotocredit: Sebastian Gerhard

Kind: Berufswunsch Fernsehansagerin

Schon als Kind wusste ich, dass ich gern einen (re-) präsentativen Job machen wollte. Ich fand es sooo toll, wie die (zu einem hohen Prozentsatz in diesem Beruf arbeitenden) Damen so flüssig, fehlerfrei und “allwissend” auftraten. Das war mein Ding, stellte ich damals fest. Ich wollte die sein, die den Leute erklärt, was jetzt kommt. Hilfreich und unterhaltsam. Dies erzählte ich meinem Teddy sehr häufig und behielt es ansonsten für mich.

Ich wurde zwar keine Fernsehansagerin, habe dafür jedoch schon viele Events moderiert und zudem auch Präsenz-Workshops gegeben. Highlights waren auch Moderationen auf der CeBIT Webciety, die im Livestream übertragen wurden und bei denen um die 100 Leute im Publikum saßen.

Vorträge waren ebenso unzählige dabei, ob auf dem Webmontag, auf Barcamps oder ähnlichen Veranstaltungen wie der Social Media Night beim Daimler oder auf der Hamburger Social Web Week.

 

Social Media Week Vortrag

Jugendzeit: Traumberuf Journalistin

Sicherlich hat auch mein Schul-Praktikum in der Redaktion einer Tageszeitung dazu beigetragen, dass ich vom Beruf der Journalistin fasziniert war. Ich wollte diejenige sein, die Neuigkeiten aufbereitet, über Aktuelles berichtet und zur Verbreitung und Aufklärung von (geprüften) Fakten beiträgt.

Nun, ein “bisschen” habe ich den Weg der Schreiberlinge nach meiner Ausbildung beschritten, denn ich habe von 2007 bis 2019 regelmäßig gebloggt. Zuerst über die Events, die ich nicht nur moderierte, sondern auch organisierte (in Hannover), dann über Tools und Technik.

Später habe ich mich dann auch (ab 2010) als Auto-Diva in einer Männer-Domäne durchsetzen können und habe über Autos, E-Autos und von Pressereisen geschrieben. Dadurch wiederum wurden einige Unternehmen auf mich aufmerksam und engagierten mich in ihren Business Blogs als Autorin

Auto-Bloggerin in der Männerdomäne

Start ins Arbeitsleben – Kauffrau bis Filialleiterin und PUMA AG

Nach der Schule platzte der Traum vom Journalismus, denn zu studieren war finanziell nicht drin; es hieß Geld zu verdienen, also unentschlossen wie ich war, setzte ich auf eine kaufmännische Ausbildung.

Diese schloss ich nicht ab (Umzug der damaligen Ausbildungsfirma) und ich sammelte erste Erfahrungen im “richtigen Arbeitsleben”. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in der Praxis viel mehr gelernt habe als ich je in der Berufsschule hätte “schlauer” werden können. 

Ich “ackerte mich also aus eigener Kraft hoch” und trug irgendwann stolz den Titel einer Filialleiterin im Großhandel Mode. Fashion-Kram war auch immer schon mein Ding. In die Spezialitäten der Branche arbeitete ich mich schnell ein. Auch ein Ausflug zur PUMA AG war dabei, ich war als Schwangerschaftsvertretung der Orderbüro-Leiterin in Hannover angestellt. 

Zeit für Fortbildung: vom Analogen ins Digitale

Was mache ich, wenn mein Wunsch in der digitalen Welt arbeiten zu können, nicht erfüllbar ist? Ich bilde mich fort. Aber nicht nur so ein Kurs bei der VHS, sondern etwas Richtiges. Mit “Schein” und Abschluss.

So fand ich mich im Jahre 2000 nach der Vollzeit-Fortbildung (1 Jahr) mit IHK-Zertifikat in der Hand wieder auf dem Arbeitsmarkt ein. Ich wurde geschult, dass ich für Websites + Shops zur damaligen Zeit absolut fit war und bekam sogar noch ein SAP R3-Zertifikat (100 von 100 Punkten) ausgehändigt. Ein Riesenerfolg für mich, die ja eben nun ihre “verpasste” Ausbildung so perfekt nachholen konnte und nun als Titel trug: IHK-zertifizierte E-Commerce Fachfrau.

Erst lernen, dann lehren

Ich kam wieder ins Thema Schule und Bildung, denn nach einem Ausflug für 1,5 Jahre ins IT-Systemhaus war ich arbeitslos. Ich musste mich dann (vom Arbeitsamt aus) bewerben und wollte doch nie in eine Behörde. Ich bereitete eine Knaller-Präsentation für mein Vorstellungsgespräch vor. In der Hoffnung, dass die vermutlich verknitterten Leute vom “Niedersächsischen Bildungsserver” sagen, dass ich ihnen zu abgefahren vorkomme. Lampenfieber? Null, ich hatte ja nichts zu verlieren, war entspannt.

Doch was passierte? Das krasse Gegenteil. Sie waren begeistert und ich sollte als Angestellte im öffentlichen Dienst bei einer nachgeordneten Behörde des Kultusministeriums auf Zeit meinen Dienst antreten. Nun, ich hatte noch nichts anderes in der Hand und dachte mir, die Zeit bekomme ich dort auch herum und zudem waren die Leute auch wirklich sehr nett und freundlich.

So konnte ich anderen etwas beibringen, was ich autodidaktisch und in der Fortbildung erlernt habe: Publizieren im Internet. Jetzt glaubt aber mal nicht, dass das Schüler/innen waren. Nein, es war die härteste Lern-Gruppe, die man sich vorstellen konnte. Ich unterrichtete Lehrer/innen und Schulleiter/innen!

Wir waren auch für die technische Abwicklung des Zentralabiturs und der Vergleichsarbeiten Mathe, Deutsch usw. verantwortlich. Und wir stellten die Support-Hotline für die Schulen, die ihre Downloads nicht hinbekamen.

In diesen 3,5 Jahren habe ich so viel über Schule und Bildung, Didaktik, Motivation und Unterrichtsmaterialien gelernt, dass ich sehr froh war, diese Chance bekommen zu haben. Ich musste dort aufhören, denn nach 2 Verlängerungen meines Vertrages war eine dritte nicht mehr möglich.

 

Selbstständigkeit seit 2006

Kurz nach meiner Unternehmensgründung wandelte ich mich 2007 begeistert zur WordPress-Spezialistin. Ich habe die gesamte Entwicklung vom Blog zum CMS mitgemacht und stelle mein Wissen und damit meine 15-jährige Erfahrung zur Verfügung. Ich gebe alles, um Kunden-Websites optimal zu gestalten. Dazu gehört natürlich noch viel mehr. Stichworte sind DSGVO, also Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Optin. Sicherheit, Backups, Updates. Wer hier nicht weiß, was gemeint ist und “aussteigt” und eine eigene WordPress Website hat, sollte sich schnellstens informieren, was alles zu tun ist.

Kleine Sidestory: ich habe schon einige Websites aufgemöbelt, die von Hackern angegriffen wurden, weil sie keine Updates und auch meistens keine Backups haben.

Gern gebe ich Workshops. Mittlerweile – umständehalber – viele auch online. Man wächst mit seinen Anforderungen und ich bin mittlerweile sehr froh, dass mir der Umstieg von Präsenz auf Digital so gut gelungen ist.

Workshop-Geberin bei der IHK

2022: Neue Wege in alten Schläuchen

Wer bis hierher gelesen hat, kennt mich jetzt ein bisschen besser. Und wer mich noch gar nicht kennt, wird mich “kennenlernen” … also im Guten! Mein Plan steht fest, ich baue gerade diese Website “Learn-Tank” auf, um mein Wissen zu sammeln, zu strukturieren und weiter zu geben. 

Mein Profil aus allen (oben) genannten Komponenten ist für mich die Basis. Ich freue mich darauf, dass ich eine “Learner’s Journey” aufbaue, die schnell zu mehr Wissen von den Lernenden führt, das sofort umgesetzt werden kann.

Wie ich darauf komme, dass das – also ein Learn-Tank – funktioniert? Weil ich das individuell für meine Kundinnen und Kunden schon ständig mache. Und so oft denke ich: Jetzt mache ich das Erklär-Video oder den Erklär-Text schon wieder neu. Warum erstelle ich das nicht einmal und stelle es vielen Menschen zur Verfügung? 

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Und nun freue ich mich auf Fragen, Kommentare und Anmerkungen. Denk’ auch daran, dass du dich für mehr Info einträgst. Danke!

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